Herzlich Willkommen


Junge Volkspartei Tirol
Fallmerayerstraße 4
A-6020 Innsbruck
Telefon: +43 (0)512 5390 -160

 
 

Werde junger Gemeinderat!

Politiker beklagen das mangelnde Interesse der Jugendlichen an Politik, die Jugendlichen die fehlenden Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung. Die Vertreter der Plattform „Youth Democracy“ haben sich zur Aufgabe gemacht, Jugend und politisches Interesse zusammen zu bringen.Nicht passiv als Zuschauer, sondern mittendrin als aktiver Gestalter eines demokratischen Entscheidungsprozesses. Und wenn es dabei um Probleme vor der eigenen Haustür, in der eigenen Gemeinde geht, könnte das sogar richtig spannend werden. Warum gibt die Gemeinde Geld für neue Straßen oder die Renovierung des Gemeindeamtes aus und nicht für einen Jugendraum? Wäre es nicht möglich, dass die Busse häufiger an den Wochenenden und auch abends fahren? Oder könnte man nicht im Keller der Schule einen Proberaum für lokale Bands einrichten? 

Jugendparlamente

Unter dem Titel „Meine Gemeinde – ohne Jugend ist keine Politik zu machen!“ werden in den nächsten Monaten in zahlreichen Gemeinden Tirols so genannte Jugendparlamente tagen. Organisiert werden diese durch die Plattform „Youth Democracy“, ein Zusammenschluss verschiedenster Jugendorganisationen Tirols. Mitmachen können alle interessierten Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren. „Unser Ziel ist es, Jugendlichen Lust auf Politik zu machen und sie zum Mitreden und Mitgestalten zu motivieren” ersetzen“, meint Michael Riepler, Landesobmann der Jungen ÖVP.

Grundlagen

Bei diesen Jugendparlamenten sollen die Jugendlichen die Grundlagen der Kommunalpolitik hautnah kennen lernen. Sie besuchen eine echte Sitzungdes Gemeinderates, suchen sich eigene Themen, bereiten sich dann in Fraktionen auf eine eigene Sitzung vor und schreiben Anträge und Anfragen in Zusammenarbeitmit den „echten“ Kommunalpolitikern. „Höhepunkt des Jugendparlaments ist die eigene Gemeinderatssitzung, bei der die Jugendlichen in die Rolle von Gemeinderäten schlüpfen und die erfahrenen Kommunalpolitiker auf die Zuschauerplätze verbannen,“ erklärt Florian Heiss von der Tiroler Schülerunion.

Jugend-Interessen

“Neben der Lust auf eine aktivere Beteiligung junger Bürger an der Demokratie, werden aber auch gleichzeitig durch das Jugendparlament die Wünsche, Vorschläge und Ideen junger Menschen in die Kommunalpolitik getragen.”, freut sich Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf über diese Jugendinitiative. Die Mitglieder des „echten“ Gemeinderates sollen ja während der Durchführung der Planspiele als Helferund Berater den Jugendlichen zur Seite stehen. Sie sollten die Jugendlichen bei der Vorbereitung auf das Finale mit ihrem Wissen und der Erfahrung aus ihrem politischen Alltagsleben unterstützen, den Jugendlichen Hilfe bei der Erarbeitungder Anträge und Anfragen leisten sowie Hinweise zum erfolgreichen Argumentierenwährend der Debatte geben. Wenn möglich sollte der Bürgermeister die  Gemeinderatssitzung der Jugendlichen leiten und fungiert so als Moderator des Finales.

Contra Politikverdrossenheit

„Jugendliche und Kommunalpolitiker können damit leichter in Kontakt treten und die jeweilig andere Sichtweise besser kennen lernen. Das Jugendparlament ist damit eine ideale Plattform für den Dialog und den Ideenaustausch und kann so einer zunehmenden Politikverdrossenheit unter den Jugendlichen entgegenwirken“, meint Kati Pletzer, eine der MitorganisatorInnen der Jugendparlamente.


Chance nutzen

 

Einbindung und Partizipation ist für alle Generationen wichtig – auch für die Jugendlichen. Zwar dürfen bei den Gemeinderatswahlen 2010 nun erstmals

auch 16-jährige wählen. Die Jungen müssen aber auch eine ehrliche Chance bekommen, ihre Forderungen und Ideen in den diversen Gremien kund zu tun bzw. zu verwirklichen. Dies beginnt bei der Listenerstellung und endet bei der aktiven Mitarbeit in den Gemeinderäten. „Youth Democracy“ gibt hier schon einen tollen Einblick und zeigt, was möglich ist.

Alle Infos auf www.meine-gemeinde.info

[ Zurück zur Übersicht...]

prasentation.JPG
prasentation.JPG