Michael Riepler mit 96,70 Prozent zum neuen Landesobmann der Jungen ÖVP Tirol gewählt
Beim 19. ordentlichen Landestag der Jungen ÖVP Tirol wurde heute in Völs der 21 jährige gebürtige Osttiroler Michael Riepler zum neuen Landesobmann gewählt. Er erreichte 96,7 Prozent der Delegiertenstimmen. Hier gehts zu den Fotos…
Mit 96,70 Prozent der Delegiertenstimmen wurde heute in der Blaike in Völs Michael Riepler zum neuen Landesobmann der Jungen Volkspartei Tirol gewählt. Der bisherige Obmann, Christoph Schaffenrath, aus Telfs trat zu einer neuerlichen Kandidatur nicht mehr an, er wurde kürzlich zum Bundesobmann- Stellvertreter der Jungen ÖVP Österreich gewählt und wird auf Bundesebene weiter tätig sein. Der erst 21jährige Jusstudent Michael Riepler ist seit 2008 Bezirksobmann von Lienz. Zuvor hatte er die Funktion des Stellvertreters dieser mitgliederstärksten JVP-Bezirksgruppe inne. „Gemeinsam mit meinem neu gewählten Team möchten wir als noch stärkere Stimme für die Jugend Tirols – sowohl in der Öffentlichkeit als auch innerparteilich – auftreten. Es wird künftig noch stärker unsere Aufgabe als politische Jungendvertreter sein, die Probleme und Nöte junger Menschen aufzuzeigen und uns für ihre Interessen stark zu machen“, so Michael Riepler in seiner ersten Botschaft. Riepler stehen mit Nina Corradini (Innsbruck), Florian Stöfelz (Ibk-Land), Georg Walcher (Kufstein), Christian Matt (Landeck), Nicole Pfeifer (Kitzbühel) und Christoph Stillebacher (Imst) insgesamt sechs Stellvertreter zur Seite.
Der Bundesobmann der Jungen ÖVP Sebastian Kurz befand sich unter den ersten Gratulanten: „Ich gratuliere Michael Riepler zu diesem beeindruckenden Ergebnis und wünsche dem neuen Team der Jungen ÖVP viel Erfolg und freue mich auf gute Zusammenarbeit mit Euch!
In ihrem Leitantrag fordert die Junge Volkspartei Tirol ihre Alterskollegen auf, mehr Mut zur Eigenverantwortung zu zeigen. Gerade in der jetzigen Zeit, in der die Jobs nicht mehr so sicher sind und die öffentlichen Haushalte knapper werden, sei dies ein Gebot der Stunde. Die knapp hundert Delegierten sprachen sich beim Landestag zudem gegen eine Bevormundung durch den Wohlfahrtsstaat aus. Von der alten Regel der sozialen Marktwirtschaft, dass nur das verteilt werden kann, was vorher verdient worden ist (eine Regel, deren Befolgung unser Land einst stark und wohlhabend gemacht hat), sei nicht mehr viel übrig. Die Junge ÖVP Tirol fordert daher unter anderem, dass sich Leistung wieder mehr lohnen müsse, dass das tatsächliche Pensionsantrittsalter sich an das gesetzliche Pensionsantrittsalter anpassen soll oder der Bürger im Gesundheitssystem auch Anreize zum sparen haben soll.
Für Aufregung innerhalb der ÖVP wird zudem die Forderung sorgen, dass 2 Prozent der Parteienförderung zudem für parteipolitische Jugendarbeit und Jugendprojekte ausgegeben werden soll. „Wenn wir uns durch diesen Leitantrag zu mehr Eigenverantwortung bekennen, möchten wir auch mehr Mitbestimmung! Insbesondere bei der kommenden Gemeinderatswahl im März – aber auch auf Landes- und Bundesebene – möchten wir, dass die Sichtweise junger Menschen stärker unterstützt wird“ so der neu gewählte Landesobmann, Michael Riepler, abschließend.
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