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Junge Volkspartei Tirol
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Meine Gemeinde – 278/2010

Die Junge ÖVP Tirol rüstet sich für den Gemeinderatswahlkampf und kündigt an, alle Kräfte zu bündeln um die Kandidaten der JVP bestmöglich zu unterstützen! Das Ziel: 278 Junggemeinderäte 2010. Morgen, am Internationalen Tag der Jugend, starten Gespräche in allen Gemeinden.Im März 2010 wird in 277 Tiroler Gemeinden der Gemeinderat und Bürgermeister neu gewählt. In Reith bei Seefeld geschieht dies bereits im Oktober. Die Junge Volkspartei Tirol hat sich für diese kommenden Gemeinderatswahlen ein ambitioniertes Ziel gesetzt: „In jeder Gemeinde soll zumindest eine Jugendliche oder ein Jugendlicher die Möglichkeit haben, im Gemeinderat für die ÖVP tätig zu werden“, steckt der Landesobmann der JVP, Christoph Schaffenrath, bewusst die Latte hoch. „Einbindung und Partizipation ist für alle Generationen wichtig – so auch für uns. Zwar dürfen bei den Gemeinderatswahlen nun erstmals auch 16jährige wählen, wir Junge müssen aber auch eine ehrliche Chance bekommen, unsere Forderungen und Ideen in den diversen Gremien Kund zu tun bzw. zu verwirklichen. Dies beginnt bei der parteiinternen Listenerstellung und endet bei der aktiven Mitarbeit in den Gemeinderäten“, gibt sich der Landesobmann kämpferisch. So sollen in der Kommunalpolitik Entscheidungen für alle Generations- und Bevölkerungs-schichten getroffen werden. Doch in einigen Gemeindestuben herrsche ein echtes Nachwuchsproblem. Dies liege zum einen daran, dass eine Aufgabe im Gemeinderat nicht immer mit hohem Prestige – aber dafür mit viel Arbeit und auch Verantwortung verbunden sei. Den Listenführern in den Gemeinden fällt es daher andererseits aber auch immer schwerer, geeignete Jugendkandidaten zu finden und zu motivieren. Gerade hier will die Junge Volkspartei Tirol ansetzen und in den nächsten Wochen und Monaten als Mittler zwischen jungen Gemeindebürgern und den politisch Verantwortlichen in den Gemeinden auftreten.

Unter dem Slogan „Meine Gemeinde – 278/2010“ soll bewusst morgen, am Internationalen Tag der Jugend, mit Bürgermeistergesprächen im ganzen Land gestartet werden. „Bei diesen Gesprächen möchten wir bei den Bürgermeistern offen um Verständnis für die Anliegen der jungen Generation in unserem Land werben“, so LO Christoph Schaffenrath. Die Themenpalette der jungen Schwarzen wird dabei von Jugendräumen, Öffentlicher Nahverkehr, leistbareren Wohnraum, Kinderbetreuung bis hin zu Nachhaltigkeit und geeigneten Synergieeffekten sowie Kooperationen reichen. „Wir möchten dabei aber auch ganz bewusst die Frage nach jungen, innovativen, politischen Köpfen mit den
Bürgermeistern und Listenführern diskutieren. Wenn es schon junge Kandidaten in der jeweiligen Gemeinde gibt, wird sie die Junge ÖVP nach besten Kräften im Wahlkampf und

der späteren Arbeit im Gemeinderat unterstützen. Fehlt allerdings der politische Nachwuchs, möchten wir gemeinsam geeignete Kandidaten für die Listen finden und jungen Tirolerinnen und Tiroler Lust auf Gemeindepolitik machen“, so der Landesobmann der Jungen ÖVP. Sollte es aber bei dem einen oder anderen Dorfkaiser völlig an Mut zur Verjüngung fehlen, wird die Junge ÖVP alle Kräfte bündeln um junge motivierte Menschen in den Gemeinden zu unterstützen.Nebst diesen Bürgermeistergesprächen und der Unterstützung im Wahlkampf wird die Junge ÖVP die jungen Gemeinderäte aber auch bestmöglich auf ihre Arbeit in der kommunalen Selbstverwaltung vorbereiten. „Wir haben bis zum Frühjahr ein sehr engagiertes Bildungsprogramm für unsere Neo-Junggemeinderäte ausgearbeitet. Dieses beinhaltet Ein- bis Zweitagesseminare von Rhetorik bis hin zu ‚Fit für ein Gemeinderatsmandat‘, wo den Teilnehmern speziell die Basics der Verwaltungs- und Gemeindepolitik – was sind etwa die Rechte und Pflichten als Gemeinderat, wie wird das Budget erstellt oder welche Kompetenzen hat der Bürgermeister – näher gebracht werden soll“, so Florian Trusky, Landesgeschäftsführer der Jungen ÖVP Tirol. Bei der Zusammenstellung dieses Seminar-Programms sei auch auf ein zweites Problem bei der Gemeinderatswahl, das nicht minderes sei wie die Nachwuchssorgen, eingegangen worden: der äußerst geringe Frauenanteil in den Tiroler Gemeindestuben. „Da aber moderne Politik nicht ohne Frauen-Power zu meistern ist, zielen unsere Anstrengungen in den kommenden Monaten auch in diese Richtung. So werden etwa bei allen Seminaren und Schulungen vor allem weibliche Kandidaten besonders gefördert“ so der Landesgeschäftsführer.Im Bezirk Imst wird die Installation von Junggemeinderäten bereits seit Jahren erfolgreich forciert für JVP Imst Bezirksobmann Christoph Stillebacher hat dies einen besonderen Sinn: „Es ist wichtig der Jugend eine Chance zu geben und ihnen es zu ermöglichen sich aktiv um die Anliegen der Jugend in der Gemeindestube zu kümmern. Wir haben im ganzen Land genügend interessierte und aktive Jugendliche auf die wir bauen können. Junggemeinderäte sollen die Brücke zwischen den Jungen Menschen in der Gemeinde und der Gemeindepolitik bilden um auch aktiv der Politikverdrossenheit bei Jugendlichen entgegenzuwirken.“Der Ortobmann der Jungen ÖVP Ebbs Sebastian Kolland will selbst bei den Gemeinderatswahlen 2010 in seiner Gemeinde kandidieren und formuliert wichtige Anliegen der Jugend als Bespiel für mögliche Forderungen motivierter Jungpolitiker: „Ein wichtiges Anliegen in meiner Gemeinde ist der soziale Wohnbau, es ist für Jugendliche bei uns kaum mehr leistbar sich bei solch hohen Grundstückspreisen ein Eigenheim zu schaffen.“Als erstes meldeten sich bereits junge, unabhängige, poltische Köpfe aus der Gemeinde Reith bei Seefeld die in ihrer Gemeinde etwas bewegen wollen.

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