1646 Personen aus dem Bezirk sind gegen die geplante Postschließungsnovelle in Imst
Die vor einigen Wochen veröffentlichen Schließungspläne von der Post AG stößt auf heftigen Wiederstand im Bezirk Imst. Genau 1646 Unterschriften der enttäuschten Bewohner wurden in den vergangen Wochen von der Jungen Volkspartei im Bezirk Imst gesammelt.Es schlug ein wie eine Bombe als der Vorstand der Post AG die berüchtigte Liste der betroffenen angeblich, defizitären Postfilialen veröffentlichte. Aus diesem Grund führte die Junge Volkspartei in Imst eine Bezirksweite Petition gegen die Schließung der Postfilialen im Bezirk durch. Nach einiger Zeit des Sammelns ist nun das Ergebnis bekannt, insgesamt sind exakt 1646 Unterschriften eingegangen.
„Dies ist ein deutliches Zeichen der Bevölkerung welches zeigt, dass man nicht einfach zur Tagesordnung zurück kehren darf. Gerade in der Zeit, der internationalen Wirtschaftskrise wo man von allen Seiten nur mehr von Geldknappheit spricht, Mehrbelastungen der Gemeinden durch weniger Ertragsanteile und der höchsten Arbeitslosenrate seit eh und je muss es für einen Staatsbetrieb das oberste Ziel sein die Arbeitsplätze und die Infrastruktur zu erhalten!“ so Bezirksobmann der JVP Christoph Stillebacher.
Besonders hart trifft es hier wieder einmal NUR den ländlichen Raum. In Wien wo ein ausgezeichnetes Straßen- U-Bahn Netzt besteht ist von einer Schließung keine Rede, jedoch im Tourismusland Tirol wo ohne Auto man nur schwer in andere Ortschafte gelangt dafür gleich 45 der in Österreich betroffen 293 Filialen. Überall wird daran gearbeitet, dass man so viel Geld wie nur möglich in die Arbeitsplatzsicherung steckt, der Bund investiert über 1Mrd.Euro alleine davon 500mio. für Jugendliche zwischen 15-25 Jahren. Das Land Tirol erarbeite zurzeit ein zweites Konjektur packet von 100mio. Euro zur Stärkung der heimischen Wirtschaft außer unsrer Post die allen etwas bringt nimmt uns die Arbeitsplätze und schwächt unsere Region.Auch bei Dominik Schrott, JVP Ortsobmann von Ötz löst diese Einstellung nur ein Kopfschütteln und Unverständnis aus.“ Bislang liegen seitens der Post AG keine detailierten Berechnungen vor welche belegen, dass die betroffenen Postämter tatsächlich defizitär arbeiten. Jeder Privatbetrieb muss sich auf die Wünsche der Kunden konzentrieren und dafür sorgen dass sein Angebot erweitert bzw. geändert wird um interessant zu bleiben, außer unser Post, die sperrt zu.“ Die gesamten Unterschriften sind bereits per Einschreiben zur Österreichischen Post AG nach Wien unterwegs. „Da wir Gott sei Dank ja nicht die einzigen mit unserer Petition in Österreich sind, hoffen wir, dass wir mit unserer einen Beitrag zum Umdenken im Vorstand der Post AG leisten und von den Schließungen abgesehen wird.“
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